Der Dreischneuß

Zeitschrift für Literatur

aus dem Marien - Blatt Verlag in Lübeck
 
Alle Ausgaben der Literaturzeitschrift - Der Dreischneuß - ab Heft 6 und die Sonderhefte
können über den Buchhandel oder direkt vom Verlag bezogen werden.
Die Handpressendrucke,  Kunstblätter aus der Marmorier-und Bleisatzwerkstatt, können nur direkt beim Verlag bestellt werden.
Weitere Handpressendrucke - Handsatz mit alten Bleischriften - finden Sie unter:
www.bleisatzwerkstatt.de

geändert am: 28. Dezember 2011
 

                                 Allen Gästen meiner Seite gute Wünsche für 2012 und  ein QR !  

Der Dreischneuß Nr. 23 - Von Schiffen -
Mit Texten von Sybil Volks; Frederike Frei; Udo Degener; Laura Beck; Almut Rilk; Martin Gosch u. a. sowie mit Bildern von Raju Mondhe. ISBN: 978-3-934611-28-3. Marien-Blatt Verlag, Lübeck 8/2011, Euro 3,20
 Ausschreibung für Der Dreischneuß Nr. 24 

Von alters her sind Schiffe Sinnbilder des Lebens für eine Reise auf bewegtem Grund, bei der manch einer in dieser Zeit, wie in der  Geschichte Ladegut von Nicole Makarewicz, Lampedusa nicht erreicht. In den Beiträgen dieses Heftes stoßen Sie auch auf Schiffe, die Gärten tragen von Falk Andreas Funke, bei Martin Gosch auf ein Boot, das nie Wasser sah oder auf ein weißes Blütenschiff, eine Seerose, von Angelica Seithe.  Nur Weg vom Festland, auf eine Insel  - durch Gefühlswellen, schickt Frederike Frei ihre Protagonistin. Sybil Volks lobt die Schiffe, die nicht nur Waren transportieren, sondern geliebte Menschen zurückbringen, sie rät, nimm die Windsbraut zur Lotsin und bei der Nachtfahrt von Laura Beck hören wir: nur nicht, nur nicht in die Tiefe sehen, während Udo Degener im Licht der Dämmerung mit seiner  bastelstunde glänzt. Sehnsucht nach der Ferne kommt bei den Bildern mit Segelbooten von Raju Mondhe auf, bewegter geht es bei Olaf Lahayne auf der Cutty Sark zu, die im Trockendock liegt. Im Alltag wie auch auf See, plädiert Romy Salvagno für Kurs halten und dahingleiten wie ein Wolkenschiff. Um kein meer aus schweigen aufkommen zu lassen, das Carl Reiner Holdt anspricht, sind Rückmeldungen willkommen.