der himmel ist nur schüchtern
gesäumt von halbwüchsigen häusern,
die aussehen, als hätten sie bessere zeiten längst
vergessen. die straße zieht in schrittgeschwindigkeit vorbei,
auf dem weg ins wochenende: vorgärten häufen staub, den niemand mehr wegwischt. neben
der straße hält die zeit
gala: Das Filmtheater bleibt geschlossen!
dieser hinweis meint das ende
der neuigkeiten. die große illusion
spuckt allzu reale fassaden aus, birken reißen löcher
unterm himmel und der film auf den augen
ist mit einmal wie weggewischt. es liegt trost im verfall:
in den spuren blühender landschaften,
durchfahren mit der sense.
auf dem hof ist längst klar wie die vorstellung endet:
ohne umzusehen, schreitet er in den sonnenuntergang,
hinter den schritten schließt sich das gras.
nur dass jetzt die lichter im saal
nicht angehen werden.