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germerode kalbende felsen. oktober. vom meißner
wirft sich der blick durch die färbung der blätter. bäume tragen früchte und laub fegt durch ein land, das zerschnitten war, zerteilt. die stollen voll rauch. bergbau hält nicht still. unter der grün aufliegenden
landschaft ziehen feldlinien ihr gedächtnis durchs gras.der klostergarten. im geläut der glocken treten nonnen aus ihrem schlaf. jahrhunderte, die aufziehen am feldrand. zwetschgen hängen reif
von den zweigen. hunde reißen sich ihr gebell aus dem maul und heften es an die fersen der diebe. der abend fliegt eine kette zugvögel durch die luft und setzt zum sprung an über einen himmel,
der sich hinwirft blau und weit.
© Hartwig Mauritz, Vaals, NL
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